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Was ist...

...wenn mein Kind Angst vor Wasser hat?

 

Kinder reagieren völlig unterschiedlich auf das Element Wasser. Manche springen direkt hinein, andere fürchten sich regelrecht davor. Einige haben große Angst vor den Wellen am Strand, wollen nicht mal mit ihren Eltern ins Wasser. Andere gehen zwar schon an den Uferbereich, bekommen aber im tieferen Bereich Angst. Vereinzelt haben Kinder Panik vor der heimischen Badewanne oder Dusche.

Eltern sollten so früh wie möglich ihre Kinder ans Wasser gewöhnen, um möglichen Ängsten frühzeitig zu begegnen und zu verhindern, dass sie sich festigen. Das kann schon mit spielerischem Baden und Planschen zu Hause oder im Nichtschwimmerbereich beginnen. So können sich alle unbeschwert auf den nächsten Badeurlaub freuen.

Darüber hinaus lernen Kinder viel schneller Schwimmen, wenn sie keine Angst vor dem Wasser haben. Ältere Kinder, die noch nicht schwimmen können, fühlen sich oft ausgegrenzt und haben weniger Selbstbewusstsein.

 

Warum haben Kinder eigentlich Angst vorm Wasser?
Für die Kinder ist das Wasser etwas Unbekanntes. Der plötzliche Wasserdruck ist etwas Neues für sie und sie merken, dass sie sich im Wasser ganz anders fortbewegen müssen. Außerdem können sie unter Wasser nicht atmen, das führt schnell zu Panik.

 

Wie kann man mit dieser Angst umgehen?
Eltern können schon zu Hause mit der Wassergewöhnung beginnen und als Vorbild dienen. Bewegung im Wasser macht Spaß. Also ruhig regelmäßig ins Schwimmbad gehen und langsam ans Wasser gewöhnen. Am besten klappt das spielerisch beim Planschen oder anderen Spielen im Wasser.

 

Was ist zu beachten?
Kann euer Kind noch nicht schwimmen, solltet ihr immer in Griffnähe sein! "Schwimmhilfen" oder Luftmatratzen sind keine sicheren Hilfsmittel. Außerdem schränken sie die Bewegungsfreiheit ein - die Kinder sollen sich ja möglichst frei bewegen können, um das neue Element kennen zu lernen.

...eine gute Vorbereitung aufs Schwimmen lernen?

 

Macht eure Kinder möglichst früh mit dem Wasser vertraut: Das fängt bereits in der Badewanne und unter der Dusche an. Es muss für die Kleinen ganz normal sein, dass Wasser von oben kommt und übers Gesicht läuft. Waschlappen sind nicht förderlich. Nur so lernen sie, den Lidschutzreflex zu überwinden und machen die Augen auch unter Wasser auf.

 

Meldet eure Kinder rechtzeitig zu einem Schwimmkurs an: Die Wartelisten sind sehr lang und zwei Jahre Wartezeit leider keine Seltenheit. Schwimmen lernen ist in der Regel ab fünf Jahren möglich, wenn die Kinder gut wassergewöhnt sind.

 

Bleibt am Ball: Geht regelmäßig mit euren Kindern ins Hallenbad, ins Freibad, an den See oder an den Strand. Hier ist es natürlich wichtig, dass ihr eure Kinder konsequent und lückenlos beaufsichtigt.

...eine gute Wassergewöhnung?

 

Unter Wassergewöhnung versteht man das Vertraut machen mit den Eigenschaften des Wassers (z.B. Wassertemperatur, Wasserdruck, Auftrieb, Wasserwiderstand, etc.). Hier wird spielerisch die Angst vor dem "Unbekannten Element" genommen und der Umgang mit dem Wasser geübt.

Eine Wassergewöhnung kann auch mit den Eltern zu Hause oder im Schwimmbad durchgeführt werden. Nützliche Tipps & Tricks findet ihr hier: https://www.dlrg.de/mitmachen/dlrg-nivea/seepferdchen-fuer-alle/wassergewoehnung/

Sind die Kinder bereits gut Wasser gewöhnt, erleichtert uns dies den Ausbildungsbetrieb enorm. So können wir mehr wertvolle Zeit auf die Schwimmausbildung verwenden.

...Wasserbewältigung?

 

Unter Wasserbewältigung versteht man die Fähigkeiten die Eigenschaften des Wassers zu beherrschen und für die eigene Fortbewegung zu benutzen. Darunter fallen z.B. das Springen, das Tauchen, das Gleiten sowie später das Schwimmen.

Eine umfassende Wasserbewältigung ist die Grundlage für eine sinnvolle Schwimmausbildung und muss vor Beginn der Technikübungen abgeschlossen sein. Deswegen verwenden wir in unseren Kursen viel Zeit für dieses Thema.

...der richtige Schwimmstil für Anfänger?

 

Diese Frage lässt sich leider nicht eindeutig beschreiben, denn die Meinungen sind international sehr unterschiedlich. In vielen Ländern wird als erste Schwimmart das, aus unserer Sicht schwierigere, Kraulschwimmen beigebracht, in anderen wiederum das Brustschwimmen. Beide Stile haben ihre Vor- und Nachteile.

In Deutschland wird nahezu überall das Brustschwimmen für Anfänger ausgebildet. Auch wir beginnen mit dem Brustschwimmen, schon weil es deutlich weiter verbreitet ist.

Wie das Brustschwimmen anständig geht und wie Arme und Beine richtigerweise ausgeführt werden sollen, haben wir euch in einem Handzettel zusammengestellt. Dieser steht euch rechts zum Download zur Verfügung.

Handout Brustschwimmen

...eine gute "Schwimmhilfe"?

 

Jedes zweite Kind unter zehn Jahren zählt in Deutschland zu den unsicheren Schwimmern bzw. Nichtschwimmern und ist daher auf so genannte "Schwimmhilfen" oder Auftriebskörper angewiesen.

Als sichere "Schwimmhilfen" können nur Solche angesehen werden, die sich sicher und fest am Körper befestigen lassen. Dazu zählen beispielsweise die klassischen Schwimmflügel oder Schwimmwesten für Kinder.

 

WICHTIG: Keine "Schwimmhilfe" bietet 100%igen Schutz, deswegen sollten Kinder nie unbeaufsichtigt sein und sich nur in ausgewiesen Bade- bzw. Nichtschwimmerzonen aufhalten.

 

Optimal sind natürlich "Schwimmhilfen" in Signalfarben, welche auch eine Badeaufsicht auf große Entfernung noch gut erkennen kann. Wenn ein Kind im schlimmsten Fall beispielsweise einen Schwimmflügel verliert, fällt dieser dann im Wasser sofort auf und sorgt bei der Badeaufsicht sofort für Aufmerksamkeit. Ein dunkler Schwimmflügel, der einsam im Wasser treibt wird hingegen schnell übersehen.

Moderne Schwimmflügel mit Motiven oder besonderen Formen müssen nicht unbedingt schlechter sein, als klassische. Wichtig ist immer, dass Schwimmflügel über mindestens zwei Luftkammern verfügen und es dem Kind ermöglichen, die Arme normal zu bewegen oder diese an den Körper anzulegen. Besonders wichtig beim Kauf von Schwimmflügeln ist die Kennzeichnung EN 13138-1, diese stellt sicher, dass die "Schwimmhilfe" den Normen entspricht.

...das wichtigste beim Schwimmausflug?

 

Die meisten tödlichen Unfälle ereignen sich zumeist an Seen und Flüssen.  Vor allem an unbewachten "Badestellen" ist das Ertrinkungsrisiko um ein Vielfaches höher, als an von Rettungsschwimmern bewachten Badestellen 

Eltern dürfen daher kleine Kinder am und im Wasser nie aus den Augen lassen und sollten immer in Griffweite bleiben!

 

 Achtung beim Baden in der Natur:

  • Nur an bewachten Badestellen schwimmen gehen.
  • Warnhinweise wie „Steilufer“ beachten.
  • Nur gemeinsam mit Anderen oder unter Aufsicht schwimmen.
  • Die eigene Leistungsfähigkeit kritisch einschätzen; nicht übermütig werden.
  • Auch nach mehreren warmen Tagen ist meist nur die Wasseroberfläche angenehm warm. Tiefe Gewässer wie Baggerseen sind immer noch kalt. Das kann zu Unterkühlung und Krämpfen führen und lebensgefährlich werden.
  • Nie in unbekannte Gewässer springen. Nur an ausgewiesenen Sprungbereichen ins Wasser springen. Kopfsprünge in Ufernähe oder im flachen Wasser können lebensgefährlich sein oder schwerste, dauerhafte Schäden wie Querschnittslähmung nach sich ziehen.
  • Ein Bad im Fluss oder eine Bootfahrt können harmlos aussehen, können aber gefährlich sein. Ein Boot kann kentern. Die Kälte des Wassers lässt die Kräfte sehr schnell schwinden und an steilen, bewachsenen Ufern kann man  sich oft nicht mehr ans Land retten. Strömungen und Brückenpfeiler sind tödliche Risiken.

 

Achtung am Meer:

  • Gezeiten, nicht erkennbare Strömungen und Unterströmungen sowie starke ablandige Winde können sogar gute Schwimmer in Lebensgefahr bringen. Respektieren Sie deshalb örtliche Warnungen wie die rote Flagge am Strand.
  • Luftmatratzen, Schlauchboote und Gummitiere sind gefährliches Spielzeug und können leicht abgetrieben werden. Vertrauen Sie ihnen nicht Ihr Leben an!
  • Informieren Sie sich gleich am ersten Urlaubstag über Rettungsposten und Notrufmöglichkeit. Lernen Sie ggf. in der Landessprache Hilfe zu holen.

 

Achtung im Biergarten:

  • Gehen Sie niemals schwimmen, wenn Sie zuvor Alkohol zu sich genommen haben. Nicht nur das Risiko der Selbstüberschätzung ist hier besonders hoch, sondern auch das Risiko der Entkräftung ist hierbei extrem hoch.
  • Durch den Genuss von Alkohol weiten sich Ihre Blutbahnen. Beim Schwimmen sorgt dies für eine stärkere Auskühlung und Belastung für den Kreislauf.

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